You will not be able to view this website in all its glory until you upgrade your browser to one that supports web standards.

Willkommen arrow FAQ's
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
FAQ-Bereich: Malerei und Druckgrafik
Filter:     Sortierung:     Anzeige: 
Titel Autor Zugriffe
Was bedeuten die Preisgruppen? Jens Feist 507
Welche Bilder können erworben werden? Jens Feist 425
Warum gibt es keinen Online-Shop? Jens Feist 484
Warum haben viele Bilder einen weissen Rand? Jens Feist 520
Wie funktioniert Siebdruck? Jens Feist 1044
Wie finde ich neue Werke? Administrator 431
 
<< Anfang < Vorherige 1 Nächste > Ende >>
Ergebnisse 1 - 6 von 6
Copyright 2005 by Jens Feist, 16766 Kremmen.
All rights reserved.

Werkpräsentation

Anzahl der Werke:
468


Werksuche

Zitate

Wir wollen einmal einen Tag so ausgeglichen wie die Natur verbringen und uns nicht von jeder Nußschale, jedem Mückenflügel aus dem Gleise werfen lassen. Wir wollen früh und geschwind aufstehen und ruhig und ohne Hast frühstücken. Mag einer kommen, mag er gehen, mögen Glocken läuten, die Kinder schreien, wir sind entschlossen, den Tag richtig zu leben. Warum sollen wir klein beigeben und mit dem Strom schwimmen?

Auch durch die gefährliche Stromschnelle und den Wirbel der mittäglichen Untiefen, die man Dinner nennt, wollen wir uns nicht von unserem Vorhaben abbringen lassen. Umschiffe diese Gefahr, und du bist gerettet, denn der Rest des Weges verläuft gemächlich. Mit gespannten Nerven, mit morgentlicher Frische wollen wir daran vorübersegeln und wie Odysseus, an den Mast gebunden, nach der anderen Seite schauen. Pfeift die Lokomotive, dann lassen wir sie pfeifen, bis sie heiser ist. Wenn die Glocke tönt, warum gleich laufen? Überlegen wir uns lieber, was für Töne das sind!

Wir wollen einmal mit uns selbst ins reine kommen und uns einen Weg bahnen durch den Schlamm der Anschauungen, Vorurteile und Traditionen, der Täuschung und des Scheins, durch all die Ablagerungen, die den Erdball überziehen; durch Paris und London, durch New York, Bosten und Concord; durch Kirche und Staat, durch Dichtung, Philosophie und Religion, bis wir auf den harten, felsigen Grund stoßen den wir Wirklichkeit nennen können; bis wir sagen können: Das ist, darüber besteht kein Zweifel; bis wir unter Wasser, Eis und Feuer den point d'appui gefunden haben, die Stelle, auf der wir eine Mauer oder einen Staat gründen können, einen Leuchtturm errichten oder noch besser einen Pegel verankern können, keinen Wasserstands-, sondern einen Wirklichkeitsanzeiger, an dem künftige Generationen erkennen können, wir hoch die Wellen der Täuschungen und des Scheins jeweils gestiegen waren.

Henry David Thoreau, Boston 1854