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Album-Berliner-Verkehr 1991/1992
Mittwoch, 25 Mai 2005

Der zweite Bildband aus der Reihe "Album-Berliner-Verkehr" ist ab sofort erhältlich. Wie schon im ersten Band "Album-Berliner Verkehr 1989/1990" gibt Klaus Kurpjuweit vom "Tagesspiegel" einen heiter-ironischen Überblick über wesentliche Ereignisse der Jahre 1991/1992 in Berlin.  Bodo Schulz hat das Verkehrsgeschehen in über 170 brillianten Fotos festgehalten - ein Leckerbissen für alle Berlin-Liebhaber.

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ISBN 978-3-933254-66-5
39,80 EUR

Weitere Bildbände ab Anfang der achtziger Jahre bis in die heutige Zeit sind geplant.

Das sagt die Presse:


Das Kundenmagazin der BVG – plus_01 (Januar 2007)

„Vergangenes von Bussen und Bahnen“
Es ist der zweite Streich; das erste Album Berliner Verkehr 1989/90 ist schon vor zwei Jahren erschienen. Und wie im ersten Band, so überraschen auch im zweiten die großen farbigen Fotos durch die Fremdheit ihrer Motive. Gerade die jüngste Vergangenheit erscheint so entfernt, weil sich in den letzten Jahren so durchgreifend viel verändert hat.

Umso wichtiger ist der Text von Klaus Kurpjuweit, der sehr plastisch und ins Detail gehend und aus seiner fundierten journalistischen Kenntnis heraus diese Zeit vor doch nur 15 Jahren uns wieder ins Gedächtnis ruft. „Ach ja, richtig“ geht es dem Leser immer wieder durch den Kopf. Vieles hat man vergessen, aber aufs Stichwort sind die Erinnerungen wieder da und ganz frisch.

Und so geht es – von den ganz jungen Berlinern einmal abgesehen – den Betrachtern wohl auch mit den Fotos von Bodo Schulz, die opulent und ganzseitig eine Welt zeigen, die versunken ist. Fahrzeuge, die sich nicht mehr auf unseren Straßen finden, Lokomotiven, die längst abgeschoben sind, Relikte der Mauer, Industrieruinen, viele Bauarbeiten der ersten Stunde nach dem Mauerfall – da wundert man sich schon, dass es dann doch so schnell gegangen ist mit der Wiedervereinigung. Dabei entwickeln diese Fotos einen sehr eigenen Reiz, vermitteln eine gewisse Distanz, die dem Thema Verkehr nicht angemessen ist, sehr wohl aber der Dokumentation einer vergangenen Epoche. Dass nur vereinzelt Menschen die Bilder bevölkern oder zumindest in den Hintergrund treten, verstärkt diesen Eindruck.

Das Buch nennt sich Album und wird diesem Titel gerecht. Es ist ein Fotoalbum der Erinnerung an eine Zeit des Umbruchs. Es hält vieles fest, was aus heutiger Sicht ganz Vergangenheit ist: das Lenin-Denkmal auf dem heutigen Platz der Vereinten Nationen und die Magnetbahn am östlichen Tiergartenrand zum Beispiel. Die ausführlichen Bildtexte am Schluss des Buches machen daraus schließlich eine verkehrshistorische Dokumentation. Unbedingt kaufen!                                               (Detlef Krumme, BVG)
 

 

Weihnachtsgeschenk gesucht? Album-Berliner-Verkehr 1991/1992

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür, so dass letzte Geschenke gekauft werden müssen. Da passt es in die Jahreszeit, dass erst vor Kurzem der zweite Band des „Album-Berliner-Verkehr“ von Klaus Kurpjuweit und Bodo Schulz erschien. Bereits der erste übertraf mit ausgezeichneten Bildern des Fotografen Bodo Schulz sowie brillant ironisierenden Worten des Journalisten Klaus Kurpjuweit – bekannt für seine aussagekräftigen Artikel im Tagesspiegel. Das jetzt folgende Buch portraitiert die Jahre 1991/1992 und zeigt die spannende Verkehrschronik unmittelbarer Nachwendezeit.
Längst vergessene Fahrzeuge und die Selbstverständlichkeit aufgekommener Euphorie kann der Betrachter bei genauem Hinsehen feststellen. Wer kennt sie nicht, die Reko-Wagen unserer Elektrischen oder die Ikarus-Busse aus Zeiten der epochalen Teilung Berlins. Und während Klaus Kurpjuweit in Deutsch und Englisch davon erzählt, dass an jenem 5. Februar 1992 ein Stromausfall der damaligen BEWAG weite Teile des noch immer stromtechnisch isolierten Westteils lahm legt, die M-Bahn nach kurzweiliger Zulassung 1991 endgültig demontiert wird, Straßenbahner im Oktober 1992 gegen die schlechten Arbeitsbedingungen mit Erinnern an die 1967 erfolgte Stilllegung der Bahn im Westen der Stadt durch Trauerflore protestieren, Herwig Haase in ganzer Eile Straßen und U-Bahnhöfe umbenennt und am 22. November 1991 der Sender Freies Berlin erstmalig das Info-Radio präsentiert, dokumentiert Bodo Schulz bildlich, dass der alte Bahnhof Spandau eigentlich in Stresow liegt und gegen den heutigen Glaskomplex westlich der Havel, mit „Ferkeltaxen“ angefahren, fast dörflich romantisch wirkt. Spätestens dann, wenn BVG-S-Bahn-Wagen 275 343 in den Haltepunkt Friedrichstraße einfährt und sich die Spitzenbeleuchtung an der damalig schlichten Wandverkleidung spiegelt, werden Erinnerungen aus dem Jahrzehnt der Achtziger wach, die sich 1991 im wiedervereinten Deutschland finden lassen und so den Anschluss an das vorangegangene Exemplar der Jahre 1989/1990 liefern. Bodo Schulz Bilder aus einem Fundus von über 100.000 Fotografien sind Zeitzeugnisse unwiederbringlicher Tage und voller Momente, in denen die Geschichte der Eisenbahn für Berlin neu geschrieben wurde, während vielfach Spuren von Stilllegung sowie Zerstörung auf den heute wieder in Betrieb genommenen Trassen verweilten. Die freundlich sarkastisch gewürzten Worte Klaus Kurpjuweits vermitteln dem Leser eisenbahnhistorisch Wertvolles und gleichzeitig Brandheißes wie beispielsweise die Anspielung auf die BR 480 – meist als „Toaster“ bekannt - samt einer Priese Berliner Stadt- und Politikgeschichte: Das Geheimrezept einer hoffentlich „Never-Ending-Story“.
Ob Berliner, oder nicht, Eisenbahnfan, oder einfach nur Stadtliebhaber: Dieses Werk ist abermals ein Meisterwerk, so dass man nur jedem raten kann: Kaufen!  (bahninfo.de, Christian Linow, 16.12.2006)

 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28 März 2007 )
 
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Album-Berliner-Verkehr
1989/1990
1991/1992

 
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